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Barrieren sichtbar machen – gemeinsam für mehr Teilhabe

| Elternverein - News

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, dem 3. Dezember, haben wir zu einem Aktionstag aufgerufen – Barrieren dokumentieren, die Sie und euch im Alltag begegnen.

Das Hamburger Stadtbild (im eigentlichen Sinne) ist reich an Sehenswürdigkeiten – im positiven, aber auch im negativen Sinne. Uns haben Bilder erreicht, die von alltäglichen Barrieren erzählen: Ein von Mülltonnen umzingeltes Auto auf einem ausgewiesenen Behindertenparkplatz? Wen juckt's. Wie mit Mülltonnen nach Leerung durch die Hamburger Stadtreinigung verhält es sich auch mit vielen E-Scootern – häufig werden sie achtlos mitten auf dem Gehweg abgestellt oder liegengelassen und stellen so für alle, besonders jedoch für Rollstuhlfahrer*innen, ein ärgerliches Hindernis dar.

Sehen Sie hier den Barriere-Check mit Annika Albers.

Die eingesendeten Beispiele zeigen deutlich: Barrieren im Alltag sind vielfältiger Natur, oftmals vermeidbar, zudem auch systembedingt oder einfach nur Kopfsache – und deshalb schwer, ihnen beizukommen. Fabian Pietzcker und Annika Albers, die beiden Botschafter*innen der Interessenvertretung bei Leben mit Behinderung Hamburg, senden in ihrem Videoclip zum Aktionstag eine klare Botschaft: Es braucht Leichte Sprache und verständliche Regeln, funktionierende Fahrstühle, gleichen Lohn für gleiche Arbeit sowie mehr Personal und Respekt gegenüber Menschen mit Behinderung. Damit sprechen sie sowohl sichtbare als auch unsichtbare Barrieren an, die der gesellschaftlichen Teilhabe im Weg stehen. 

Der Aktionstag erinnert daran, dass Inklusion nicht bei großen politischen Entscheidungen beginnt, sondern bei alltäglicher Rücksichtnahme – und der Bereitschaft, Hindernisse sichtbar zu machen und gemeinsam zu beseitigen.

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Postkartenmotiv vom Aktionstag 3. Dezember: Die Postkarte zeigt verschiedene Barrieren für Rollstuhlfahrer*innen

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